Endlich verlassen wir Feldgrau. Kaum zu glauben, dass auch dieser Ort einst so schön gewesen ist, wie ich es nur aus Erzählungen meiner Mutter kenne. Langsam begreife ich auch, dass wir in Vergleich zu Feldgrau noch recht gut davon gekommen sind. Zumindest hat man unser Leben verschont…
Endlich erreichten wir Drosselmoor. Als dieser Paladin den erstbesten Wirt einfach so nach den 2 Reitern fragt, möchte ich ihn am liebsten Ohrfeigen. Denkt er denn nicht daran, dass hier ein Informant des flüsternden Pfads rumstreunt? Zu meinem Erstaunen plaudert der Wirt einfach drauf los. Unsere 2 Verdächtige waren offenbar vor 2 Tagen hier und trennten sich nach dem Austausch der Pferde. Einer reitet Richtung Argmoor. Ein weiteres Dorf in der Nähe. Die Bewohner von Drosselmoor scheinen die Leute aus Argmoor nicht sonderlich zu mögen. Warum würden sie sie sonst Stinker nennen. Außerdem gibt es noch einen weiteren Ort, wo die “Nachbarn” von den Stinkern wohnen.
Geblendet von der Freundlichkeit des Wirts gehen wir noch zum lokalen Pferdewirt und fragen ihn auch einfach so. Wenn wir weiter solche Dummheiten begehen, leben wir nicht mehr lange. Der Pferdewirt entpuppt sich als Informant. Glücklicherweise können wir ihn besiegen und Dank unseres Nekromanten, der mir langsam unheimlich wird, erfahren wir von ihm noch, dass der Austausch der “meeresgrauen Schreckens” weder mit einem Menschen noch mit den Nachbarn vollzogen werden soll.
Wir hauen schnell aus Drosselmoor ab. Ich möchte nicht erklären müssen, warum der Pferdewirt kurz nach unserer Ankunft tot aufgefunden wurde. Auf den Weg nach Argmoor treffen wir auf einen in Seenot geratenen Menschen. Es stellt sich heraus, dass er ein Wissenschaftler aus Argmoor ist. Die Vorwürfe der Drosselmoorer, die Leute aus Arkmoor betrieben Inzest, scheinen war zu sein. Warum sonst sollte dieser Typ so verrückt sein. Vielleicht mischen sie zwischendurch einen Gnom unter. Er erinnert mich sehr stark an Luna. Wenn das gesamte Dorf so ist, dann wird das seeehr anstrengend.
Diese Befürchtung ist unbegründet. Die Leute sind einfach unfreundlich. Wir nehmen uns Zimmer im “Reichen Fang”. Dort versuchen wir noch einen gewissen Lukas Gaster ausfindig zu machen. Dieser Fremde scheint vor ein paar Tagen in Argmoor angekommen zu sein. Vielleicht hat er was mit den flüsternden Pfad zu tun. Unser verdächtiger Reiter schien nicht hier zu sein. Obwohl er laut dem Wissenschaftler erst vor ein paar Stunden in Richtung Argmoor geritten sein soll…
Wir beschließen uns etwas in der Stadt umzuschauen, in der Hoffnung irgendwelche Hinweise zu finden. Vielleicht sind die anderen Bewohner ja netter als der Wirt. Alles was wir finden ist allerdings ein Oktopus, der uns im Hafen angreift. Anscheinend sind selbst die hiesigen Tiere von Natur aus feindselig.

Comments
Oh, warum hast du nicht geschrieben, dass ihr unterwegs noch einigen Sumpftrollen begegnet seid? :(