Ahnengeister

Acama vom Stamm der Donnerreiter

Ork Schütze Kreis 4

Acama vom Stamm der Donnerreiter

Description

Dex 16 (7)
Str 16 (7)
Tou 14 (6)

tribal

Per 16 (7)
Wil 13 (6)
Cha 10 (5)

tribal

PhyDef 11
SpeDef 9
SocDef 7
DeathRating: 64
PhysicalArmor: 6
Unconsciousness: 51
Mystic Armor: 2
Wound: 11
(RitualHideArmor/Buckler)
Legendpoints: 10690/28450
Talents Rank Step Info
KarmaRitual 4
TrueShot(D) 3 10
MysticAim(D) 3 10 Str1
MissileWeapon(D) 4 11
ThrowingWeapon(D) 4 11
AvoidBlow 4 11 Str1
DirectionArrow(D) 4 11 Str2
Durability (6/5) 5
Silent Walk 4 11
Anticipate Blow(D) 4 11 Str1
FlameArrow 4 9
ThreatWeaving(D) 2 9
SpeakLanguage 3 10 Tskrang (Bleiche)
Skills Rank Step Info
Read&Write 1 8 Or’zet
SpeakLanguage 2 9 Or’zet/Throal
Riding 2 9
Tracking 2 9
Survival 3 10
Trickriding 1 8
Hunting 3 10
Steadfast 1 8
Melee Weapons 1 8
Unarmed Combat 1 8
Climbing 1 8
Swim 1 8
Carving(A) 1 8
Mapmaking(A) 1 8
Leatherworking (A) 1 8
SteppeKnowledge(K) 1 8
Heroes&Legends(K) 1 8
SpecialAbilities: LowLightVision, Karma-Dex, Gahad Floranus Blessing Vengeance
Ausrüstung:
Geldbeutel: 38Gold, 0Silber, 0Kupfer
Seidentuchbeutel: Goldohrringe, 2 Goldketten, TiaraMitEdelsteinen, Smaragdkette
Heilhilfen: 6 Bandagen (Artztprobe+2)
Psychogene Drogen 3 Einheiten
Magie:
BundderGeisterwanderer:
Gruppensymbol:
SymbolicItem: ArmschieneMitDenZerbrochenenFesselnUnsererGefangenschaftBeiDenHengyok-Tskrang
EigeneFäden:1 +1PhsicalDefense(Djashu)
Bund-Raka: +1Verwundungsschwelle
Bund-Djashu: +1SozialeWiderstandskraft
ZiechinsRing:
Fäden:1 LetzteRettung+6
Begleiter:
Tac

Charcoal horse

Bio

Akamas Notizen für Takes (Bogner aus Eidolon)

Das Brennen in uns (Vom Karmasparen im Servos)

Der Weg ins Innere des großen Waldes war schwer zu finden. Lange fanden wir nicht einmal den richtigen Punkt, um den Wald zu betreten. Wir reisten von Dorf zu Dorf immer am Rand des Waldes entlang. Das Ziel war immer vor unseren Augen, doch niemals fanden wir die Möglichkeit einen Schritt darauf zu zumachen. In all dieser Zeit spürte ich den Willen in mir, etwas zu tun, doch ich konnte nicht. Er wurde zu einem Sehnen nach Fortschritt, einem zügellosen Ziehen gleich einem Pferd in der Steppe, dass eine Wasserstelle sucht, den Durst spürt und gerne losgaloppieren würde, aber nicht weis wohin.
Als wir die Geräusche des Kampfes hörten, flammte in mir das Verlangen auf meine Kraft frei zu lassen und ein neues Ziel zu finden. Ich wollte das schillernde geflügelte Echsenwesen mit meiner Magie vertreiben um die Familie dieser Affenmenschen beschützen. Doch nicht dieser Kampf war es, in dem ich meine ganze Kraft aufbringen musste, das eigentliche Ziel lag mitten im Grün. Den Kampf zu führen, ohne dem inneren Drängen nachzugeben und meine Magie zu nutzen war nicht leicht. Ich hatte das Gefühl es würde mich von Innen verbrennen mich meine Kraft kosten anstatt die Kraft zu stärken und doch ließ ich mich nicht von meinem eigentlichen Ziel ablenken: Der reinen elementaren Erde.
Das Oberhaupt der Affenmenschenfamilie zeigte Raka den Weg durch den Wald. Wir hatten einen Weg gefunden und kamen dem Ziel kam. Ich fühlte, wie meine Kraft mit der Aussicht auf das Erreichen des Ziels wuchs. Nur war das Menschendorf viel weniger das Ziel als eine weitere Enttäuschung. Es war leer und verlassen. Wir standen mitten im Grün des Waldes und hatten mal wieder keine Ahnung, wie es weitergehen sollte. Es gab nichts womit meine Magie hätte helfen können und doch erwachte sie wie ein Ziehen in meinem Innern.
Es war wie so oft in den heimischen Steppen, als mich die Wut über Enttäuschungen und die Lästereien der anderen, dazu hinrissen meiner Wut freien Lauf zu lassen. Tat ich es verspielte ich damit oft die weitere Gelegenheit, tat ich es nicht, spürte ich wie mein Gahad mich von Innen beinahe auffraß. Das Brennen in unseren Herzen bereitet uns manchmal Schwierigkeiten, doch es lässt uns auch spüren, was uns bewegt, was wir wollen und wie man wirklich lebt. Die Magie in mir zeigte mir wie unwichtig es war genau herauszufinden was mit dem Dorf passiert war. Sie ließ mich spüren, was wirklich wichtig war, trieb mich weiter voran.
Schließlich trafen wir auf Saku und mit seiner Hilfe fanden wir unser Ziel. In einer alten Zwergenfestung tief im Dschungel spürten wir ein aus Luft und Erde geschaffenes Wesen auf, das die Feste zu einem Ort des Todes gemacht hatte. Endlich konnte ich meiner Magie freien Lauf lassen. Das Brennen in meinem Innern fand Form und Ausdruck in den Pfeilen aus Flammen die ich dem Gargoyle entgegenschoss. Ich spürte wie sich die Kraft der aufgestauten Magie durch seine steinerne Haut brannte. Der Gargoyle floh vor den Flammen, doch ich spürte ihn immer wieder auf und meine Pfeile flogen ihm entgegen.
Das Brennen meiner Pfeile und die Erleichterung darüber, die Magie endlich ihrem Ziel entgegenzuführen war wie das innere Brennen eines Orks. Unser Gahad lässt uns für kurze Zeit über uns hinauswachsen. Es hilft uns Dinge aus dem Weg zu räumen, die für uns in diesen Momenten untragbar sind, und Ungerechtigkeiten zu überwinden. Doch wenn wir dieses innere Gefühl ignorieren so brennt es sich in unser Inneres ein und lässt uns die Ungerechtigkeit spüren, die wir nicht bekämpft haben. Unser Gahad lässt uns das eigentliche Ziel spüren, bis wir es erreicht haben. Das helle Lodern meiner Flammenpfeile verlieh mir Kraft und gab mir die Befriedigung das Brennen in mir selbst nach außen tragen zu können, wo es so lange schlummern musste.


Von Wegen und Zielen (Entscheidungen)

„Zögere nicht.“ Sagte Hefmar einmal zu mir. „Wenn du weist was du willst und du ein Ziel vor Augen hast, dann tue alles was nötig ist, um es zu erreichen. Elfen mögen ihre Jahre mit der Suche nach dem perfekten Weg zubringen, doch Blork gab uns Orks einen starken Willen und die Kraft Taten zu vollbringen wo andere ewig zögern!“

Lange sah ich nicht die Wahrheit in Hefmars Worten. Lange ruhte mein Blick auf den Wegen, die zum Ziel führen sollten. Ich versuchte sie zu verstehen, um letztlich an das eigentliche Ziel zu kommen. Wie gelangen wir an die reinen Elemente? Welchen Weg in den Servos nehmen wir, um die Insel des Erdriesen zu finden? Wie kommen wir an die Schlüssel, die das Tor zur alten Stadt der Zwerge öffnen?

Erst tief unter der Erde, in den Abwasserkanälen der alten verlassenen Zwergenstadt erkannte ich, was Hefmar mir damals sagen wollte. Nachdem über mir der Schacht eines alten Brunnens zusammengestürzt war gab es kein Zurück mehr. Stunde um Stunde kämpften wir uns durch hüfthohes, eiskaltes Wasser. Wir kamen an ein Gittertor, dass vor Urzeiten mit einer Unzahl mächtiger Fetische versiegelt worden war. Ihre Macht verbrannte Djashu beinahe zu Asche als sie die Fetische löste, doch es blieb kein anderer Weg, wir mussten durch das Tor. Danach wurde der Kanal zu einem natürlichen unterirdischen Fluss, der am Ende in einen kleinen See mündete. Nach Stunden im eisigen Wasser fanden wir endlich am Ufer einen Platz, an dem wir ausruhen konnten.

In der Dunkelheit der Höhle war kaum auszumachen, wie es weitergehen konnte. Mit unseren Leuchtkristallen und Fackeln kletterten wir am Rand des Sees entlang immer Gefahr in die Strömung zu fallen, die uns unweigerlich weiter in die Tiefe spülen würde. Doch das Einzige, was wir fanden, war ein Tunnel geschützt von weiteren Fetischen. Diesmal jedoch konnten wir sie nicht entfernen, denn sie waren in die Wände des Tunnels eingelassen. Und jeder versuch dorthin zu klettern hätte sie ausgelöst. Wir wussten um ihre Macht und es war klar, dass sie uns vernichten würden kämen wir ihnen zu nah. Alle weitere Suche scheiterte. Selbst die Sinne von Rakas neuer Freundin Gricki konnten uns nicht helfen, es gab keinen anderen Weg. Wir mussten uns entscheiden. Zweifel überkamen uns und wurden so groß, dass wir den gesamten Weg durch den eisigen Kanal noch einmal zurück gingen, jeden Punkt nach einem möglichen anderen Weg absuchten, nur um am Ende vor der Verschüttung zu stehen, die inzwischen vom Druck des angestauten Wassers zu zittern schien. Unsere Zweifel hatten dazu geführt, dass wir am Ende schwächer waren als zuvor. Das Kälte des Wassers hatte unsere Körper so geschwächt, dass wir kaum mehr aufhören konnten zu zittern.

An diesem Punkt wurde mir klar, was Hefmar gemeint hatte. Es gibt Punkte, an denen die Bedeutung der Wege verschwindet, an denen nur noch eines wichtig ist: Das Ziel und der Wille dieses Ziel zu erreichen. Wir hatten die Wahl, uns der Macht der Fetische zu stellen, oder den Weg des Wassers zu gehen. Beide Möglichkeiten konnten unseren Tod bedeuten, beide Wege lagen im Dunkeln. Doch jedes zögern würde uns weiter schwächen. In diesem Moment kam es nicht mehr darauf an, wie genau wir den Weg kannten. Es kam nur noch darauf an, ob wir bereit waren uns dem zu stellen, was vor uns lag, alles zu tun was nötig war, um unser Ziel zu erreichen. Alle Kraft, aller Wille den wir brauchten zogen wir nur aus dem was für uns das wichtigste war, dem Willen unsere Schuld zu sühnen und unseren Stamm zu retten.

„Wenn du weist was du willst und du ein Ziel vor Augen hast, dann tue alles was nötig ist, um es zu erreichen.“ Wir stellten uns dem Wasser, denn nach dem reinen Wasser suchten wir. Es riss uns mit in die Tiefe und brachte uns zu den Bleichen und unserem Ziel ein weiteres Stück näher.


Wenn nur noch eines zählt (Rakas Rettung)

Tief unterm Berg in der alten Stadt der Zwerge erteilte mir das Schicksal eine Lektion über Ziele, die man nicht erzählen, sondern nur selbst erleben kann. Trotzdem möchte ich versuchen, hier alles so gut wie möglich zu beschreiben:
Wir tappten durch die ewige Dunkelheit geradewegs in eine Falle. Wir hätten eigentlich vorgewarnt sein sollen, hatten wir doch gerade erst mit Mühe den Angriff von einer dieser zusammengenähten Zwergenspinnenleichen überstanden. Doch ohne die nötige Vorsicht schritten wir weiter hinauf zur Feste im Stein und bemerkten die feinen Spinnennetze nicht, die sich überall um uns befanden.
Kurz vor der Feste schlugen die Wesen zu. Sie hatten uns umzingelt und warfen ihre Netze nach uns. Raka wurde getroffen und ging zu Boden. Speerartige Spinnenbeine pinnten sie wie eine Fliege an die Wand kurz bevor sie endgültig zusammenbrach. Auch wir anderen wurden hart bedrängt und noch bevor wir Raka zur Hilfe eilen konnten zogen sich die Spinnenwesen wieder zurück und nahmen Raka mit sich. Unsere Pfeile und Zauber konnten nicht mehr verhindern, dass sie Raka mit sich in die Feste nahmen. Es war zu spät und wir blieben allein zurück. Standen verletzt und erschöpft vor den Toren der Feste, in die nur wenige Augenblicke zuvor unsere Anführerin und Freundin Raka verschleppt worden war.
Im Nachhinein betrachtet gefährdete das was wir nun taten alles, wofür wir unterwegs waren. Zu dritt hatten wir gerade einmal eines der Wesen zur Strecke gebracht und das nicht ohne Verletzungen und Wunden. Jetzt waren wir zu zweit und in der Feste lauerten mindestens zwei dieser Wesen, wenn nicht noch mehr nicht zu vergessen der „Näher“, zu dem sie Raka bestimmt brachten.
Man könnte es als fahrlässig, tollwütig oder auch schlicht als dumm bezeichnen in die Feste zu gehen und Raka zu retten, doch ich betrachte es gerne aus einer anderen Perspektive. Wir waren in diesem Moment verloren im Berg, weit entfernt von den heimische Steppen oder irgendetwas anderem Bekannten. Dort unten im Dunkel war uns nichts so wichtig, wie unsere Gemeinschaft. Wir hatten das bestimmte, unbedingte Gefühl nur gemeinsam weiter kommen zu können. Nichts anderes zählte. Das Gefühl Raka retten zu müssen überlagerte alles: Vernunft, Rationalität und frühere Ziele.
All unser Streben, all unsere Kraft war in diesem Moment nur noch auf Rakas Rettung ausgerichtet. Dieses überwältigende neue Ziel nahm uns die Angst, ließ uns alle Müdigkeit und Verletzung vergessen, schärfte unsere Sinne und stärkte unsere Arme. Wir kämpften, wie wir nie zuvor gekämpft hatten und befreiten Raka schließlich aus den Fängen des Nähers. Die Spuren dieses Kampfes werden mich für immer zeichnen und mich daran erinnern, welche Kraft einem solchen, unbedingten Ziel entspringt.