Tabin ibn Irad
Khunchomer Thaumaturg
Description
Bio
Tabin ben Irad
1,62m kleiner Thaumaturg der Dracheneiakademie zu Khunchom mit schwarzen Haaren und Augen, geboren in Khunchom vor etwa 20 Jahren.
Begegnet man Tabin, ist sein gildenmagischer Ursprung nicht zu verkennen, jedoch genauso wenig die gelehrte khunchomer Lebensfreude. So scheut Tabin sich weder vor gutem Duft noch davor, von seinem Hutsortiment Gebrauch zu machen, auch Schmuck ist ihm nicht fremd. Doch wer einige Zeit mit Tabin gereist ist, wird sich bald nicht mehr sicher sein, ob der ein oder andere Ring wirklich nur ein Ring oder eines von vielen Sagenumwobenen Artefakten des Südens ist. In seine Magierrobe gehüllt stützt er sich beim Wandern oftmals an seinen von ihm untrennbaren Stab, der kaum kleiner als er ist und schon oftmals Licht ins Dunkle brachte, unterstützt von einem Degen der scheinbar nur bei Theaterspielen zum Einsatz kommt, einen Kampf scheint dieser im Gegensatz zu Tabin noch nicht erlebt haben. Und was nicht an Tabin rumhängt passt entweder in seinen Seesack auf dem Rücken oder wird von jemand anderem getragen, sofern es denn von magischem, wirtschaftlichem oder persönlichem Interesse sein könnte. Doch wer einige Zeit mit dem wunderbaren Tulamiden verbringt, dem wird auch seine wechselhafte Gesinnung nicht entgehen…
Ausrüstung
Der Beutel Tabins ist beinahe so unergründlich wie das Wirken der Magie und nur für ausreichend Intellektuelle verständlich: Denn hier finden sich neben den weiteren Roben die dem Magus geziehmen unzählige Hüte, Schmuck den Tabin zur Zeit nicht trägt und lieber in einem kleinem Holzschächtelchen aufbewahrt sowie einige verbliebene Theaterrequisiten aus seiner Zeit in Khunchom. Doch aus seiner Heimatstadt ist ihm noch mehr geblieben: Der Koffer mit allerlei alchemistischem Werkzeug zur Herstellung vieler Tinkturen und Wundermittel sowie auch seine magisch geweihte Schale die ihm des öfteren einen kleinen Dienst erwiesen hat, sei es um Gifte zu erkennen, die Qualität und damit den Preis eines feilgebotenen Tranks zu bestimmen oder mitten in der Wüste ein kaltes Getränk zu haben. Tabin könnte leicht als Sammler bezeichnet werden, denn er nimmt scheinbar zunächst alles mit, was von Wert oder Nutzen sein könnte, ist dabei jedoch immer auf der Suche nach dem nächsten Gegenstand in den er seine astrale Kraft binden kann um sich so das Leben zu erleichtern; für ihn ist ein Gegenstand je wertvoller, desto nützlicher er ist. Und wenn der Gegenstand dabei noch magischen Ursprungs ist, ist er umso nützlicher.
Leben
Vor nunmehr 20 Götterläufen ward Tabin, Sohn des Irad, in Khunchom von seiner Mutter als erstes von zwei Kindern geboren, 2 Jahre vor seinem Bruder Mhanach geboren, blieb jedoch der einzig Magiebegabte in der Familie. Als bald Tabins Talent für Magie, insbesondere der Telekinese festgestellt wurde kam ihm das Schicksal entgegen und brachte ihn in die Khunchomer Dracheneiakademie, die er bis heute als eine seiner vielen Heimatstätten sieht. Doch da Die Dracheneiakademie den Schülern auch die leiblichen Lüste und Künste lehrt begann Tabin neben seiner Lehre zum Thaumaturg auch eine Karriere in einem der vielen Schauspielhäuser, gefolgt von seinem Bruder.
Schon während seines Studiums begann er mit mannigfaltigen Untersuchungen, im Fach der Objektverzauberungen wie auch im Fach der Alchemie, die Grenzen verliefen dabei jedoch immer mehr. So verdiente er sich hier und dort ein kleines Taschengeld im von Attentaten und Diebstählen heimgesuchten Khunchom, etwa mit einem Getränke entgiftenden Becher, einem nicht abtrennbaren Geldbeutel und kleineren Gegenständen die den Alltag in Südaventurien erheblich vereinfachten, doch bald konzentrierte sich seine Forschung auf ein Tiefgreifendes Objekt der Metaphysik.
Anlass für seine Forschungen war ein Attentat auf seinen Bruder während eines Theaterstücks: So sollte Tabin seinen Bruder scheinbar vergiften, durch das ausgetauschte Fluid brachte Tabin jedoch seinen Bruder tatsächlich beinahe um. Hätte er mittels seiner magischen Fähigkeiten nicht sofort seinen Bruder gerettet, wäre Tabin wohl ergraut und vergramt in den Hallen der Akademie geblieben statt auf der Suche durch Aventurien zu ziehen um Menschen, Sterne und Pflanzen zu untersuchen.
